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ſolcher Lage ſehe und kein Schwert habe... Der König ſchlug mich freundlich auf die Schulter, und ich mußte ihm erzählen, was mir bis dahin begeg⸗ net war. Sey gutes Muthes, ſprach er darauf, wird ſchon beſſer werden. Wenn wir wieder frey ſind, will ich an Dich gedenken. Der Franzoſe wird uns dann ſchon Arbeit geben, und da kannſt Du Dir Deine Spornen verdienen. Reichthum könnte ich Dir wohl geben, aber was mehr iſt, Rikterſchaft und Adel, die wirſt Du durch Tugend erwerben. 2
Das Wort des edlen Fürſten war für mich ein neter Antrieb, nach Ruhm und Ehre zu trachten. Nicht lange nach ſeiner Befreyung zog er ins Feld gegen die Aufrührer in Holland. Da brauchte ich zum erſten Mahle mein Schwert unter ſeinen Au⸗ gen und Maximilian war mit mir zufrieden. Im folgenden Jahre zog der König gegen die Ungarn, die Öſterreich beſetzt hatten. Wir ſollten die Burg zu Wien mit Sturme nehmen. Maximilian focht tapfer an unſerer Spitze. Ich wurde im heftigſten Kampfe von ihm getrennt, als ich mit dem Kriegs⸗ volke, das ich anführte, vordrang, um eine Fahne auf die Mauer zu pflanzen. Da ſahen wir des Köngs Helmbuſch mitten im Gedränge eines feind⸗ lichen Haufens, der ausgefallen war. Ich machte mir mit meinem Schwerte den Weg frey. Der König war ſchon verwundet, als ich, mit Staub und Blute bedeckt, zu ihm durchdrang, aber ich konnte aus
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