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dem alten Glanze zu erheben, das war der Gedan⸗ ke, der Tag und Nacht meine Seele bewegte, und als nach meines Vaters Tode niemand mehr meine Neigung zwingen konnte, riß ich mich los und ging mit fröhlichem Muthe hinaus in die Welt. Die Bahn, welche die gefährlichſten Abenteuer zu verſprechen ſchien, lockte den fünfzehnjährigen Jüng⸗ ling am mächtigſten. Die Belagerung von Granada zog damahls viele Ritter aus allen Ländern der Chri⸗ ſtenheit nach Spanien, und ſchon hatte ich einen Platz auf einem Schiffe bedungen, mit welchem ich nach Sevilla reiſen wollte, um unter Iſabella's Fahnen gegen die Mauren zu ſtreiten. Da begab ſich's, daß ich eines Tages im Hafen einem kai⸗ ſerlichen Feldhauptmanne begegnete, der ſich freund⸗ lich zu mir geſellte, als er hörte, daß ich ſein Lands⸗ mann war. Er gewann alsbald mein Vertrauen, und es ward ihm nicht ſchwer, mich abzubringen von meinem Vorſatze, nach Spanien zu gehen. Er ſprach mit mir von dem Kriege, den eben damahls König Maximilian gegen ſeine aufrühriſchen Städte in Flandern und gegen die hinterliſtigen Franzoſen führte. Alles was er mir erzählte, war für mich ſo lockend, daß ich mich freudig entſchloß, ihn nach den Niederlanden zu begleiten. Er empfahl mich den angeſehenſten Rittern und gleich nach meiner An⸗ kunft ward ich unter des Königs Gefolge aufgenom⸗ men. Ihr habt wohl gehört, was ſich damahls mit dem edlen Fürſten begeben, wie die Bürger von


