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Griechenland und die Griechen / nach dem Englischen bearbeitet von W. A. Lindau
Entstehung
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lande, uͤber Ali's Herrlichkeit und glaubten ſich auch einen Antheil an dem Ruhme der Tapferkeit ihres Landes zuſchreiben zu koͤnnen. Die auffallende Ver⸗ ſchiedenheit zwiſchen den Bewohnern der beiden Theile von Albanien entſtand aus Umſtaͤnden, die nach und nach die Gemuͤthart der Unter⸗Albanier umwandel⸗ ten, waͤhrend ſie auf die Gebirgbewohner wenig wirk⸗ ten. Am meiſten laͤßt ſie ſich aus der verſchiedenen Lage gegen die tuͤrkiſchen Gebieter erklaͤren. Bei der Eroberung des Landes nahmen die meiſten Bewohner des Oberlandes, dem Nahmen nach, den Glauben der Sieger an. Die Tuͤrken ſchreiben zwar dieſer Bereitwilligkeit die friedliche Unterwerfung des Vol⸗ kes unter ihre Herrſchaft zu, aber eben dadurch ward ihnen dieſe Landſchaft ein weniger erwuͤnſchtes Be⸗ ſitzchum, als andre, und die Beſiegten, die auf dieſe Weiſe mit den Ueberwindern auf gleiche Linie kamen, wurden nicht durch die ſtete Gegenwart der Gebieter gedruͤckt, ſondern blieben, die Glaubensveraͤnderung abgerechnet, ziemlich in dem Zuſtande, worin ſie fruͤ⸗ her geweſen waren. Die ſogenannte Glaubensver⸗ aͤnderung hatte ſo wenig Einfluß, daß die Ober⸗Al⸗ banier, obgleich ſie nach Umſtaͤnden bald zum Chri⸗ ſtenthum, bald zum Islam ſich bekennen, doch weder voon dem einen, noch von dem andern Glauben etwas

eben ſo ſehr, als die Krieger aus dem gebirgigen Ober⸗