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Griechenland und die Griechen / nach dem Englischen bearbeitet von W. A. Lindau
Entstehung
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erwachten Streben nach gelehrter Bildung, mußte nothwendig kraͤftiger der Wunſch nach der Herſtellung ihrer Unabhaͤngigkeit ſich regen, die ſie auch nie ganz aus den Augen verloren haben. Vieles aber muß noch gethan werden, ehe man ſie fuͤr eine ſolche Um⸗ wandlung reif halten kann. 4 „Die Keime vernuͤnftiger Freiheit, ſagt der oben erwaͤhnte Douglas, werden nie anderswo, als in einem Boden gedeihen, der zuvor durch gehoͤrigen Anbau empfaͤnglich gemacht worden iſt.“ Die Griechen haben zwar dieſen vorbereitenden Anbau durch die Verbreitung der Wohlthaten der Erziehung

begonnen, aber das ſchwere Werk iſt nur erſt ange⸗

fangen. Geiſtige Bildung muß noch weit allgemei⸗ ner werden, Religion und Sittlichkeit muͤſſen unter den niedern Volksklaſſen weit mehr Herrſchaft ge⸗ winnen, die unnuͤtzen kirchlichen Gebraͤuche, die zahl⸗ loſen Faſttage, die Heere von Prieſtern und Moͤnchen muͤſſen bedeutend vermindert, der Anbau des Landes muß ſorgfaͤltiger betrieben, die Verbindungwege im Lande muͤſſen vermehrt, der Handel muß erweitert

ropa bekannt zu machen ſich bemuͤhen, wird auch Koumanos in Smyrna geruͤhmt, der ein Lehr⸗ buch uͤber die Philoſophie hergausgab, worin er die Er⸗ gebniſſe der philoſophiſchen Forſchungen der Teutſchen in gedraͤngter Kuͤrze darſtellt. L.