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Griechenland und die Griechen / nach dem Englischen bearbeitet von W. A. Lindau
Entstehung
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endlich beginnt auf den joniſchen Inſeln zu erbluͤhen, zu deren Kanzler Lord Guilford ernannt iſt, der bei der Begruͤndung der neuen Univerſitaͤt beſonders thaͤ⸗ tig war.*).

Bei der fortſchreitenden Veredelung, worin die Griechen unſtreitig begriffen ſind, und bei dem neu

*) Zur Vervollſtaͤndigung der oben mitgetheilten Nach⸗ richten uͤber die Fortſchritte der Geiſtesbildung unter den Griechen hier noch Einiges. Die wichtigſte der bis jetzt beſtehenden Lehranſtalten iſt das große Kolle⸗ gium auf Scio, wo zugleich eine oͤffentliche Buͤcher⸗ ſammlung angelegt wurde und eine thaͤtige Druckerei bereits mehre wichtige Werke geliefert hat. Auch in Buchareſt beſteht ſeit 1810 eine Lehranſtalt(Aux³⁴²) welche durch die Bemuͤhungen der philologiſchen Ge⸗ ſellſchaft gegruͤndet wurde, die Ignatius, der Ober⸗ biſchof der Moldau und Wallachei, aus der Inſel Lesbos, ſtiftete. Hier werden, auſſer der altgriechi⸗ ſchen, lateiniſchen, franzöſiſchen, teutſchen und ruſſi⸗ ſchen Sprache, Mathematik, Naturwiſſenſchaften, Philoſophie, Geographie, Rhetorik, Poetik, Geſchichte und Archaͤologie gelehrt.— In Athen hat die im Jahr 1814 geſtiftete Geſellſchaft der Muſenfreunde ihren Sitz, die vorzuͤglich auf Jugendbildung ihr Au⸗ genmerk richtet. Sie zaͤhlte 1820 uͤber 500 Mitglie⸗ der. Junge Griechen werden auf Koſten der Geſell⸗ ſchaft nach Italien und Teutſchland geſchickt, um ſich zum Lehramte zu bilden. Sie hat in Athen eine Schule angelegt, wo die alte und neue griechiſche, die franzoͤſiſche und italieniſche Sprache, Geometrie und Geographie gelehrtwerden. Es ſcheint jedoch, dieſe Geſellſchaft habe auch ſehr wirkſam politiſche Zwecke verfolgt.— Unter den Einzelnen, welche ihre Lands⸗ leute mit der literariſchen Bildung des uͤbrigen Eu⸗