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Griechenland und die Griechen / nach dem Englischen bearbeitet von W. A. Lindau
Entstehung
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ſchuͤtzen ſich durch ihre Pelze und ihre dicke Kleidung gegen die Kaͤlte. Zuweilen wird die Kohlenpfanne unter einen Tiſch geſtellt, der mit einem dicken wolle⸗ nen Tuche bedeckt iſt, das bis auf den Boden hinab reicht.*) So wird die Hite zuſammengehalten,

und die Beine derjenigen, die um den Tiſch ſitzen,

empfangen eine angenehme Waͤrme, die ſich dem uͤbrigen Koͤrper mittheilt.— Man ſtand in dem Hauſe meines Wirthes gewoͤhnlich vor acht Uhr auf. Zum Fruͤhſtuͤke nahm man hoͤchſtens zwei Taſſen Kaffee, wozu man Zuckerwerk reichte, ſonſt aber nichts genoß. Fuͤr unſere kraͤftigere Eßluſt trug man noch Brod, Honig und Milchreiß auf. Unſer Wirth, der von ſeinen Kindern und Dienſtboten immer mit dem

Ehrentitel Effendi angeredet ward, brachte den Mor⸗

gen meiſt mit Rauchen zu, ging auf der Galerie auf und nieder, oder plauderte mit den Freunden, die ihn beſuchten. Da er nicht Handel trieb, und uͤber⸗

*) Ein ſolcher Tiſch heißt Tandur. Bei den Griechen in Konſtantinopel iſt dieß Geraͤth präͤchtiger, und hat gewoͤhnlich eine koſtbare Decke. Es ſteht im Winkel des Sofa's. Sieh: Anastasius, or Memoirs of a Greek, written at the close of the leighteenth cen- tury(von Th. Hope) 5 Bde. London 1820. Ueber⸗ ſetzt von W. A. Lindau.(Dresden 1821.) Bd. 1⸗ S. 86. Eine Schrift, die uͤber die Denkart und Sitten der heutigen Griechen die anziehendſten und belehrendſten Mittheilungen macht. L.

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