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Griechenland und die Griechen / nach dem Englischen bearbeitet von W. A. Lindau
Entstehung
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von Fremden ſeinen Grund hat. Selbſt hier aber muͤſſen die Griechen, wenn ſie Luſt haben, ein Tanz⸗ feſt zu halten, den Woiwoden erſt um Erlaubniß bitten. Die Englaͤnder haben, wie man verſichert, in neuern Zeiten viel beigetragen, die Athenerinnen geſellig zu machen, und Niemand mehr, als der ruͤhmlich bekannte Lord Guilford, der die Zuneigung der Athener ſo ſehr zu gewinnen wußte, daß er ſie bewog, einige ihrer eingewurzeliſten Gewohnheiten aufzugeben, um ihm gefaͤllig zu ſein.

Das Bad war zu allen Zeiten der Lieblingsgenuß beider Geſchlechter, ſowohl zur Erhaltung der Ge⸗ ſundheit, als zum Vergnuͤgen. Der zu haͤufige und zu lange Gebrauch dieſer Erquickung aber wird fuͤr die Haupturſache des fruͤhern Verfalls der Schoͤnheit und Anmuth der Geſtalt gehalten, wodurch die

Weiber— wie der oft erwaͤhnte Holland, ein

Arzt, ſagt— nachdem ſie wenige Jahre lang das Spielzeug des Mannes geweſen ſind, Gegenſtaͤnde ſeiner Verachtung werden. Man bringt ganze Tage im Bade zu, und wo der Geſchwaͤtzigkeit, welche die griechiſchen Schoͤnen noch immer auszeichnet, nicht Zwang aufgelegt wird, gibt es, wie man uns erzaͤhlt, Auftritte, wobei man ſich an die Eccleſiazuzaͤ und die Lyfiſtrata erinnert. Ob die Schilderung, die Ariſto⸗ phanes entwirft, treu ſei, moͤge auf ſich beruhen,