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albaniſche Tanz, den wir ſahen, ſagt Ho lland,*) übertraf an roher Seltſamkeit alles, was man von einem Wilden in Nord⸗Amerika haͤtte erwarten koͤnnen. Ein einziger Mann fuͤhrte ihn aus. Pfeife und Tambourin begleiteten ſeine Bewegungen. Er warf ſein Haar in wilder Unordnung zuruͤck, ſchloß die Augen und machte zehn Minuten lang, unab⸗ laͤßig, die wildeſten und unnatuͤrlichſten Stellungen. Zuweilen bog er ſeinen Leib heftig auf die eine Seite, und warf ſich dann fuͤr ein Paar Augenblicke auf die Kniee, zuweilen drehte er ſich ſchnell im Kreiſe, und warf dann wieder ſeine Arme mit Heftigkeit
gegen den Kopf. Schienen ſeine Anſtrengungen auf
einen Augenblick zu ermatten, ſo ermahnten ihn die lautern Toͤne der Pfeife wieder zu neuen Kraftaͤuſ⸗ ſerungen, und er hoͤrte nicht eher auf, bis er ſichtbar erſchoͤpft war.“
An jenen Ergetzungen aber nehmen die Weiber in den Staͤdten nur wenig Antheil, ausgenommen etwa in Athen, wo man den geſellſchaftlichen Zu⸗ ſtand anders, als in den uͤbrigen Theilen von Grie⸗ chenland findet, weil das Volk lebhafter und freier von Zwang iſt, was theils in der Schwaͤche der tuͤr⸗ kiſchen Verwaltung, theils in den haͤufigen Beſuchen
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*) A. a. O. Seite 114.
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