20
und der ſpaniſche Ginſter(Genista Florida) ſchmüͤ⸗ cken die Abhaͤnge der Berge.
Die meiſten griechiſchen Pflanzen, Nutz⸗ oder Ziergewaͤchſe, haben noch immer ihre alten Nahmen, mehr oder minder unverderbt, beibehalten.„Als ich mit einem Hirtenknaben— ſagt Sibthorp*) in der Erzaͤhlung von ſeiner Beſteigung des Par⸗ naſſus— Kraͤuter ſuchte, ſetzte mich mein kleiner Fuͤhrer durch die Nahmen, die er den Pflanzen gab, nicht wenig in Erſtaunen; ich erkannte die, bei Dioskorides und Theophraſtus vorkommenden Nah⸗ men wieder, wiewohl etwas verderbt durch die Aus⸗ ſprache, und durch den Einfluß der Zeit, die ſeit jenen Naturforſchern verfloſſen iſt, viele aber waren un⸗ verſtuͤmmelt, und die Angabe ihrer Tugenden hatte ſich durch muͤndliche Ueberlieferung treulich fort⸗ gepflanzt.“
Das Klima, der Boden und die verſchiedenen Erzeugniſſe Griechenlands ſind im Allgemeinen vor⸗ zuͤglicher, als in den meiſten andern europaͤiſchen Laͤndern von gleichem Umfange, die Bewohner aber keineswegs in der Lage, die von der Natur ihrem Lande verliehenen Vortheile voͤllig benutzen zu koͤnnen, und ſie vernachlaͤſſigen ſelbſt diejenigen, die ihnen —
2) Jn. Walpole's memoirs.


