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Griechenland und die Griechen / nach dem Englischen bearbeitet von W. A. Lindau
Entstehung
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ger als acht bis zehn verſchiedene Arten jenes Bau⸗ mes. Die zum Eſſen beſtimmten Oliven werden in Salzwaſſer, in Oehl und Weineſſig, oder in einge⸗ dicktem Moſt aufbewahrt. Aus dem Ueberreſte wird Oehl gepreßt, und zwar jaͤhrlich gegen 30000 Gal⸗ lonen.*) Die Ebene von Athen hat, auſſer dem Oehlbaume, ſehr wenig Baͤume, doch iſt dieſe duͤnne Bewaldung keineswegs eine allgemeine Eigenheit Griechenlands.

Der Hymettus*) iſt ſeit undenklichen Zeiten wegen ſeines trefflichen Honigs beruͤhmt der noch immer ſo ſehr geſchaͤtzt wird, daß jaͤhrlich Ge⸗ ſchenke davon nach Konſtantinopel gehen. Die Satureia capitata(Pfefferkraut) und die Satureia Thymbra ſind die Lieblingspflanzen der Bienen, und ihnen verdankt der Honig von Hymettus ſeine Beruͤhmtheit. Fourmont, dem man freilich nicht unbedingt trauen darf, behauptet, der Honig von Hymettus wirke wie Wein, und Chandler 1½½)

*) Ein Gallon haͤlt ungefähr 230 franzoͤſiſche Kubikzoll.

**) Der neuere ſeltſam verderbte Nahme iſt TgεAXo vr d. i. der tolle Berg. Von Hymettus machten die Venediger monte Imetto, woraus durch verderbte Ausſprache monte matto wurde, und dieß gab, in's Romaik zuruͤck uͤberſetzt, den heutigen Nahmen.

4**) Travels into Greece Oxford 1776. 4. Teutſch (von Boje und Voß) Leipzig 1777. 8. Ein ſchaͤtzbares Werk.

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