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Griechenland und die Griechen / nach dem Englischen bearbeitet von W. A. Lindau
Entstehung
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16.

zaͤhlt neun und dreißig verſchiedene Traubenarten, die zu Wein benutzten Johannisbeeren nicht gerechnet; aber keiner von allen, aus jenen Trauben bereiteten Weinen kann gut genannt werden, ausgenommen der Wein einiger wenigen Inſeln des Archipela⸗ gus. Die Neugriechen miſchen, nach dem Bei⸗ ſpiele ihrer Vorfahren, Terpentin von einer beſondern Foͤhrenart(Pinus maritima) mit allen ihren Weinen; ein Gebrauch, der nach Lord Aberdeen's Meinung Anlaß gegeben haben kann, den Tann⸗ zapfen auf dem Thyrſusſtabe mit der Verehrung des Bachus in Verbindung zu bringen.*) Jener Baum iſt einer der nuͤtzlichſten in Griechenland, und dient nicht nur dazu, die Weine gegen Saͤure zu be⸗ wahren, ſondern gibt auch, nebſt der Pinienfoͤhre, (Pinus pinca) Theer und Pech zum Gebrauch fuͤr Seeleute und in der Hauswirthſchaft. Die harzigen Theile dienen, in kleine Stuͤcke geſchnitten, als Lich⸗ ter, die Zapfen werden in Weingefaͤße gethan, das Holz wird zum Bauen gebraucht und die Rinde zum Gerben.

Den reichſten Ertrag in Attika geben die Oehl⸗ baͤume, und die Oliven dieſer Landſchaft ſind die beſten in der Welt. Griechenland beſitzt nicht weni⸗

**) Sieh Walpole's Sammlung.