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auf, trocknete ſie ab und ſteckte ſie in ſeinen Buſen.
Unruhig kamen die Bewohner des Dorfes herbei, und ſuchten theils an der Kuͤſte, theils in Booten nach dem verſchwundenen Reiter, aber der tiefe Flugſand behielt, wie in ſolchen Faͤllen gewoͤhnlich, ſeine Beute.
Beunruhigt durch die verbreiteten ſchreck⸗ lichen Geruͤchte, und beſorgt fuͤr ſeines Vet⸗ ters Sicherheit, kam der Marquis am folgen⸗ den Tage an, um den Verluſt des Juͤnglings zu betrauern. Er ließ noch einmahl vergebens nach dem Leichnam ſuchen und kehrte dann zuruͤck in das Geraͤuſch des oͤffentlichen Le⸗ bens, wo er das ungluͤckliche Ereigniß bald vergaß.
Nicht ſo Caleb. Haͤtte zeitlicher Vortheil den guten Alten troͤſten koͤnnen, ſo wuͤrde er der Lage ſich gefreut haben, die in ſeinen letz⸗ ten Tagen gluͤcklicher war, als je in ſeinem fruͤhern Leben, aber das Leben hatte fuͤr ihn keinen Reiz und keine Wuͤrze mehr. Alle ſeine
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