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ſchnelle Bewegung die Ungeduld verrieth, die auch ihn trieb. Auf einmahl aber war die Geſtalt, die ſich ihm naͤherte, verſchwunden, als waͤre ſie in der Luft zerfloſſen. Der Oberſt, der eine Erſcheinung zu ſehen glaubte, rieb ſich die Augen, und eilte dann zu der Stelle, wo Caleb ſchon auf einem entgegen geſetzten Wege angekommen war. Man fand nirgend eine Spur vom Pferde oder vom Reiter; aber es zeigte ſich, daß der heftige Nachtwind und die hohe Flut die gewoͤhnliche Graͤnze des Sandes weiter ausgedehnt hatten, und die Hufſpur verrieth, daß der ungluͤckliche Reiter, in ſeiner haſtigen Eile, ſtatt des ſichern Weges auf dem veſten Sande des Schloßfelſens den
kuͤrzeſten und gefaͤhrlichſten gewaͤhlt hatte.
Nur eine Spur ſeines Schickſals ward endlich gefunden. Eine große ſchwarze Feder, die von ſeinem Hute gefallen war, wurde von den Wogen der anſchwellenden Flut zu Calebs Fuͤßen geſpuͤlt. Der alte Mann nahm ſie


