Teil eines Werkes 
3. Theil (1820) The bride of Lammermoor
Entstehung
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ſcheinlich grundlos gefunden; denn nach einer Stunde kam ſie zuruͤck, und fliſterte dem Braͤu⸗ tigam etwas zu, der darauf die Reihe der Taͤnzer verließ, und aus dem Saale verſchwand. Bei der froͤhlicher rauſchenden Muſik aber ſetz⸗ ten die uͤbrigen Taͤnzer mit friſcher, muthiger Jugendluſt ihre Unterhaltung fort, als ein ſo gellender durchdringender Schrei erſcholl, daß Tanz und Muſik ploͤtzlich aufhoͤrten. Alles war betaͤubt, als aber der Schrei wiederhohlt wurde, riß der Oberſt eine Fackel vom Wand⸗ leuchter, und foderte den Schluͤſſel zum Braut⸗ gemache von Heinrich, dem man, als dem Brautfuͤhrer, ihn anvertraut hatte. Er ſtuͤrz⸗ te hinaus, und ſeine Aeltern folgten ihm mit einigen der naͤchſten Verwandten. Die uͤbrigen Gaͤſte erwarteten in ſtummer Beſtuͤrzung ihre Ruͤckkehr.

Der Oberſt pochte und rief an der Thuͤre des Gemaches. Keine Antwort, als ein un⸗ terdruͤcktes Stoͤhnen. Man zoͤgerte nicht laͤn⸗ ger, die Thuͤre zu oͤffnen, fand aber einen

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