Teil eines Werkes 
2. Theil (1820)
Entstehung
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So laßt mich denn noch einmal in ehr⸗ licher Proſa Euch verſichern, ſprach Luzie, zwar werd' ich nie ohne Einwilligung meiner Aeltern mich vermaͤhlen, aber nie ſoll auch Gewalt oder Ueberredung uͤber meine Hand verfuͤgen, ſo lange Ihr nicht dem Rechte ent⸗ ſagt habt, das ich Euch gegeben.

Die Liebenden hatten Zeit genug zu ſol⸗ chen Eröoͤrterungen. Heinrich war jetzt ſeltener ihr Gefaͤhrte, weil er entweder, wiewohl un⸗ gern, bei ſeinem Lehrer war, oder gern die Jaͤger in den Wald begleitete. Afhton brach⸗ te die Morgenſtunden meiſt in ſeinem Arbeit⸗ zimmer zu, wo er die von allen Seiten ein⸗ treffenden Nachrichten uͤher die erwartete Ver⸗ aͤnderung in der Landesverwaltung in ſeinem bekuͤmmerten Gemuͤthe erwog. Zu anderer Zeit war er mit den Vorbereitungen zu dem Empfange des Marquis von A... beſchaͤf⸗ tigt, deſſen Th zweimal war aufgeſchoben worden. Bei allen dieſen Zerſtreuungen ſchien er nicht zu bemerken, wie innig der Umgang

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