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auf Sturm und guͤnſtigen Wind ankommen zu laſſen. Luzie aber war ſo ſchoͤn, ihm ſo innig ergeben, und von ſo ſanftem milden Ge⸗ muͤthe, daß er, ſelbſt bei dem Wunſche, ihr mehr Veſtigkeit und Entſchloſſenheit einfloͤßen zu koͤnnen, und ungeachtet ihre Furcht vor ei⸗ ner fruͤhzeitigen Entdeckung ihrer Zuneigung ihn zuweilen unmuthig machte, doch im Inner⸗ ſten fuͤhlte, wie dieſes weiche, faſt ſchwache Ge⸗ muͤth ſie ihm noch theurer machte, ein We⸗ ſen, das ſich freiwillig und Schutz begehrend an ihn geſchmiegt, und ihn zum Herrn ihres Schickſals fuͤr Wohl und Weh gemacht hatte. So ſchienen ſelbſt die Verſchiedenheiten in ih⸗ rer Gemuͤthſtimmung die Dauer ihrer gegen⸗ ſeitigen Zyneigung zu ſichern. Haͤtten ſie vor dem Augenblicke, wo ſie, in der Aufwallung der Leidenſchaft, ſich eilig durch den Bund der Treue banden, ihre beiderſeitige Sinnesart ge⸗ nau gekannt, ſo wurde Luzie den jungen Mann zu ſehr gefuͤrchtet haben, als daß ſie ihn je haͤtte lieben koͤnnen, und ihm wuͤrde ihre


