Teil eines Werkes 
1. Theil (1820)
Entstehung
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Aber ſo hat ſich unſer Haus nicht erhoben und ſo kann es nicht beveſtigt und vergroͤßert wer⸗ den. Meines Mannes Wuͤrde iſt noch neu; wir muͤſſen ſie tragen, als waͤren wir daran ge⸗ wohnt, ihrer werth, und ſtets bereit, ſie zu be⸗ haupten. Vor altem Anſehen beugen ſich die Menſchen aus angeerbter Ehrerbietung; vor uns aber werden ſie aufrecht ſtehen, wenn ſie nicht gezwungen werden, ſich niederzuwerfen. Eine Tochter, die nur fuͤr die Schaͤferhuͤtte, oder das Kloſter paßt, taugt wenig dazu, eine Achtung zu erzwingen, die man widerwillig ge⸗ waͤhrt. Der Himmel hat uns einen dritten Sohn verſagt, darum ſollte das Maͤdchen geeig⸗ net ſein, ihn zu erſetzen. Ich werde die Stun⸗ de ſegnen, wo ſie ihre Hand einem Manne gibt, der mehr Geiſteskraft hat, oder eben ſo wenig Ehrgeiz als ſie.

So dachte eine Mutter, welche die Her⸗

zenseigenſchaften ihrer Kinder und die Ausſich⸗ ten derſelben auf haͤusliches Gluͤck ſo wenig achtete/ wo es Rang und zeitliche Groͤße galt.

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