Teil eines Werkes 
3. Theil (1833)
Entstehung
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beſucht hatte, der mit ihmgleiche Geſinnungen bruͤderlich theilend, ihm ein treffliches Fruͤhſtuͤck vorſetzte und er eben, des Guten faſt uͤbervoll, um die Mittagsſtunde wieder in die Schmaußen⸗ gaſſe trat, um ſich nach Hauſe zu begeben, ſiel es ihm auf, daß aus dem obern Stockwerke deſſelben eine Menge kleiner Papierſtuͤckchen herabflatter⸗ ten, die wie Eintagsſchmetterlinge am Abend ihres Lebenstages weit und breit die Schmaußengaſſe bedeckten. 3

Weil ihm nichts dieſer Art unwichtig ſchien, ſo ſtutzte er einen Augenblick, da es ihm aber in ſeiner jetzigen Verfaſſung, das Fruͤhſtuͤck im Leibe, nicht moͤglich war, die Stuͤckchen aufzule ſen, ſo ging er, daruͤber nachdenkend, ins Haus, was wohl auf jenem Papiere geſchrieben geweſen ſeyn mochte. An der Thuͤr fand er Hanns, der mit geheimnißvoller Miene ihn in die ſogenannte Prachtkuͤche winkte, die im Vorhauſe, nit ihren ſchoͤnen Zinn⸗ und Porzellangefaͤßen, den Erb⸗ ſtuͤcken einiger Jahrhunderte, als Jacobes gruͤnes Gewoͤlbe und Ambraſer Cabinet prangte.

Was gibt es, Hanns? fragte neugierig der Rath.

Ach, mein Gott, viel Neues und nichts Gutes! ſagte dieſer ſehr geheimnißvoll,den

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