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„Und der will ſich mit unſerm Hauſe ver⸗ binden?“ rief Raſchmann,„das ſollte mir fehlen!
Nein, es war recht gut, daß Sie meinen Fidibus nahmen; ich danke Ihnen fuͤr Ihre Aufklaͤrungen.
Sie gehen alſo Alle nach Nuͤrnberg, um ſich von dem Kerl bezahlen zu laſſen?“
„J nun ja, meinetwegen!“ rief luſtig Suͤs⸗ kind Nathan,„wir wollen Alle miteinander. Kann man auch von ihm nichts Baares kriegen, ſo iſt doch vielleicht ein Geſchaͤftchen in Nuͤrnberg zu machen.“
Waͤhrend nun Raſchmann nach dem Stalle ging, um ſein Pferd herauszuziehen, ſtanden die drei Freunde unter Gottes freiem Himmel und beſprachen ſich daruͤber, wie ſie ihre Liſt zu Ende bringen wollten.— Friede umarmte den ehr⸗ lichen Bruder, der die Rolle des Suͤskind Nathan ſo trefflich ſpielte, und war wieder ganz gluͤcklich. Dann ſprach er ernſt:„Nun hab' ich's feſt be⸗ ſchloſſen! kein Aufſchub mehr! Dem heimlichen Gerichte werde das Uebrige anheim geſtellt!“—
Das Hinzutreten Raſchmann's, der ſein Pferd am Arme fuͤhrte, machte ihrem Geſpraͤche ein Ende. Sie zogen ihre Philiſter ebenfalls aus dem Stalle und ritten die Straße nach Nungortg, die der Mond beleuchtete.


