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auseinander zu ſetzen; wenn ich ſage: freundſchaft⸗ lich auseinander zu ſetzen, ſo verſtehe ich doch damit: auspfaͤnden zu laſſen; verſtehen Sie mich?“
Raſchmann war außer ſich. Die drei Freunde ſprachen, ihren Rollen gemaͤß, fort. Es blieb dem Frankfurter Fant kein Zweifel, daß Putt⸗ 6 farken ein durch uͤbermaͤßige Verſchwendung, na⸗ mentlich durch Voͤllerei und Schlemmen, gaͤnzlich zu Grunde gerichteter Mann ſei.
„Zwar hat er mir die Paſteten ſtets richtig bezahlt,“ ſagte der junge Raſchmann,„aber es war denn doch merkwuͤrdig, was er nur allein in dieſem Artikel verſchwendete.“ 3
„Natuͤrlich!“ ſchrie Suͤskind Nathan,„es iſt ja der groͤßte Gourmand unter der Sonne. Der frißt Ihnen Alles auf. Equipage, vier Pferde, Mobiliar, Waarenlager, ein Haus mit einem Garten— ich ſag' Ihnen, ein Garten mit Alleen, Fontainen und ſteinernen Statuen, Alles hat er aufgefreſſen! Der hat einen Magen! Sein ganzes Vermoͤgen liegt darin begraben. Waͤr' er ein ruſſiſcher Fuͤrſt, deſſen Vermoͤgen nach Seelen berechnet wird, ſo haͤtte er eine halbe Million Seelen wie Nichts verſchlungen. Kann das ein Haiſiſch?“—


