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„Wir wollen uns mit ihm in ein Geſpraͤch einlaſſen,“ ſagte der Andere,„doch da iſt er ſchon, er ſcheint mit uns anbinden zu wollen.“
Der junge Raſchmann trat auf Friede zu, der gedankenvoll in ſeines Onkels Brief ſtarrte.
„Ich ſuchte meinen Fidibus und fand ihn nicht,“ fing er an,„wollten Sie mir wohl den Ihrigen— ei, der Tauſend! das iſt ja mein Brief— wie kommen Sie dazu?“
„Verzeihen Sie,“ erwiederte Friede, indem er ihm das Papier zuruͤckgab,„ich kenne den Schreiber dieſes Briefes und erkannte ihn an der Handſchrift.“
„Schreibt eine ſaubere Pfote, der Kauz!“ ſagte Raſchmann,„muß ſich nicht viel in ſeinem Leben mit Correſpondenz befaßt haben. Na, konnten Sie's herausbringen, was er will? Mir iſt's ſchwer genug geworden. Ich ſoll ſein Gaͤns⸗ chen von Nichte heirathen, habe aber gar keine rechte Luſt dazu. Man hoͤrt ſo ſeltſame Dinge von dem Manne— doch— Sie kennen ihn ja.“
Die drei Freunde blickten ſich bedeutend an.— Die Offenheit, womit der Milchbart ſeine gehei⸗ men Angelegenheiten zum Beſten gab, lieferte einen Gradmeſſer ſeiner Einfalt. Auf Friede machte ſeine Aeußerung den beſten Eindruck.


