Teil eines Werkes 
3. Theil (1833)
Entstehung
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Was ich gethan habe, kann ich vor mir ſelbſt verantworten und Niemandem geſtehe ich ein Recht zu, mich daruͤber zur Rede zu ſtellen. Deshalb hoffe ich auch mit meinem Onkel fertig zu werden, denn ich habe Mittel in Haͤnden, die ihn bekehren ſollen. Ich glaubte, auf Alles gefaßt zu ſein, aber jetzt, da ich dieſes leſe, iſt mein Muth ge⸗ brochen. Was ſoll ich beginnen? Jener Menſch, der ſo eben durch ſeine falſchen Griffe auf dem ſchlechten Inſtrumente unſer Inneres zerreißt, iſt der Auserwaͤhlte, dem Puttfarken die Hand meines Maͤdchens beſtimmt hat. Er bittet ihn, ſchnell nach Nuͤrnberg zu kommen, und ſie in Empfang zu nehmen, wie man eine Waare in Empfang nimmt, und waes laͤßt ſich anders erwarten, als daß er hinreiſen wird, um Lieschens Mann zu werden. 3

Ei, das ſoll er wohl bleiben laſſen! rief, den Fremden, der noch immer klimperte, ſcharf ins Auge faſſend, einer von Friede's Freunden. Es wurde an dieſem Platze ja ſchon ſo mancher Burſchenſtreich ausgeheckt und ausgefuͤhrt. Laßt uns nachdenken! Sollte denn das Kerlchen dort nicht einen einzigen ſchwachen Zipfel haben, woran er zu packen waͤre? und hatte Achill doch einen und war mehr als der!