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Der junge Menſch iſt naͤmlich Niemand an⸗ ders als Friede.
Die Gefaͤhrten wollen wiſſen, was ihn ſo ſeltſam bewegt; er aber, ohne zu antworten, fuͤhrt das Papier abermals zum Lichte, doch nur, um zu leſen. Es iſt Puttfarken's Brief an den jungen Monſieur Raſchmann aus Frankfurt am Main, mit dem dieſer ſich die Pfeife angezuͤndet hatte, ehe er ſeinen muſikaliſchen Unterricht im Neben⸗ zimmer begonnen. Friede gerieth außer ſich. „Wie ſchnoͤde handelt mein alter Onkel, des himmliſchen Lieschens Hand ſolchergeſtalt zu ver⸗ kuppeln. Dem Fremden, der ſie nimmt, noch volle Geldſaͤcke an den Hals zu werfen und dann um ſchnelle Entſcheidung zu bitten, um nur das Maͤdchen recht bald loszuwerden. Nein, Freunde, jetzt iſt die hoͤchſte Zeit, ich darf nicht laͤnger zaudern, mein ganzes Gluͤck ſteht auf dem Spiele.“
„Aber Du haſt denn doch Ruͤckſichten,“— ſagte einer der Freunde.
„Ich kenne keine mehr!“ rief Friede.„Ich habe eine ernſte Schule durchgemacht, Bruͤder, und es gelernt, daß unſere Vorurtheile laͤngſt in ſauere Gaͤhrung uͤbergegangen ſind und als un⸗ genießbare Speiſe weggeworfen werden muͤſſen.


