Teil eines Werkes 
3. Theil (1833)
Entstehung
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den auf den Tiſchen lagen, bezeugen konnten, und die kleine Gaſtſtube fuͤllte ſich außer jenen Fremden, mit Geſchrei, Tabacksrauch und Bayersdorfern, die ſich um dieſe Zeit gewoͤhnlich einzuſtellen pfleg⸗ ten. Ein junger Mann ſitzt in der einen Ecke und raucht nachdenkend ſeine Pfeife. Jetzt er⸗ ſchallen aus dem Nebenzimmer die Klaͤnge eines jammervollen Claviers. Es iſt der Sohn der Wirthin, der eine muſikaliſche Uebung anſtellt. Der Fremde ſteht auf, hoͤrt freundlich zu und zeigt dem Jungen die rechte Fingerſetzung zur Freude der Bier einſchenkenden Mutter und des Bier trin⸗ kenden Vaters..

Am andern Ende der Stube, bei truͤbbren⸗ nendem Lichte und ganz in Dampf gehuͤllt, ſitzen drei Juͤnglinge, dem Anſcheine nach Muſenſoͤhne, in leiſem Geſpraͤche. Der Eine von ihnen, ein huͤbſcher Burſche mit ſtattlichem Schnurrbarte, ſteht auf, um einen Fidibus zu ſuchen, und da er ein zuſammengerolltes Papier, deſſen Ende bereits angebrannt iſt, auf dem leeren Platze des Fremden findet, ſo will er ſich deſſen bedienen.

Schon hat er es zum Lichte gefuͤhrt, als ſein Arm ploͤtzlich, wie vom Blitze geruͤhrt, hinabſinkt, denn er erkennt die Runenſchrift ſeines Oheims und lieſt den Namen Lieschen.