Teil eines Werkes 
3. Theil (1833)
Entstehung
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auch nicht einmal mehr Rechnungen ſchrieb und ihm die Uebung fehlte.

Aus dem Weinhauſe ging er zur Poſt, um den Brief ſelbſt hinzubringen.

8.

Wer jemals des Morgens aus Bamberg fuhr und die liebliche Gegend bis Erlangen mit einem Lohnkutſcher durchzog, weiß, wie heißhungrig man in die gaſtliche Pforte des goldenen Kreuzes in Bayersdorf tritt und weder nach dem Urſprunge der nahen Ruine fragt, noch wiſſen will, ob Bayers⸗ dorf ein Lehn der Freifrau gleiches Namens in Muͤnchen ſei, ſondern einzig und allein bemuͤht iſt, einen jener blaugeſottenen Karpfen zu erlangen, welche die freundliche, dicke Wirthin ſo herrlich zu bereiten verſteht. Das koͤſtliche Naturproduct, das Bayersdorf in der Kuͤchenhandelswelt beruͤhmt macht, der Meerrettig, weiß wie carrariſcher Mar⸗ mor, gerad gewachſen, hart und doch nicht holzig, wuͤrzt das Mahl, und der nettare di Bayersdorf, eines der vortrefflichſten Biere zwiſchen der Iſar und dem Main, labt den Durſtigen mit nie ver⸗ ſiegender Fluth.

Mittag war bereits lange voruͤber, wie die Berge von Karpfengraͤten, die vor einigen Reiſen⸗