Teil eines Werkes 
3. Theil (1833)
Entstehung
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In der That konnte man ſich keinen liebens⸗ wuͤrdigern Mann denken, als Hugo von S. war. Selbſt die ſtrenge Werdenberg ſprach ihm das Wort, und Doriflea oͤffnete ihr Herz um ſo ſorg⸗ loſer den Einfluͤſſen einer bis jetzt ganz unbekann⸗ ten Macht.

Von dem Augenblicke, da ſie dieſe Bekannt⸗ ſchaft gemacht hatte, entrollte ſich ihr nun beim Ueberdenken ihres vergangenen Lebens eine Reihe der heiterſten Gebilde. Wie ein Teppich voll lieb⸗ licher Blumen ſchien ihr der Weg, den ſie durch⸗ wandelt hatte, er war zuruͤckgelegt worden wie

ein Triumphzug, und nicht mehr die kalte beſon⸗ nene Freundin war es, welche ihr die Hand gereicht, ſondern der liebegluͤhende Mann, der ſich ihr an⸗ geſchloſſen hatte fuͤrs ganze Leben.— 8

5.

Mit feſtgeſchloſſenen Augen dachte ſie ſich den Eintritt in das Stuͤbchen des Schulhauſes, am Arme des Grafen, ihres Gemahls, und im Geleite der Tugend— dies erſchien ihr als der Gipfel ihres Lebens— ihres Gluͤcks— da hauchte ſie ein Luftzug an und ſie oͤffnete erſchreckt die Augen.

Durch eine Tapetenthuͤr, die ſie leiſe geoͤffnet hatte, war die Werdenberg zu ihr eingetreten und den, nach der Mode der damaligen Zeit, Kopf