Teil eines Werkes 
3. Theil (1833)
Entstehung
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Seine fruͤhere Leidenſchaft fuͤr Doriflea ſchien entſchlummert und er nahm ſeinen beſcheidenen Platz in dem Kreiſe von Anbetern an, welche ſich um die gefeierte Kuͤnſtlerin geſammelt hatten, und ſich in tauſend angenehmen Dienſtleiſtungen fuͤr ſie uͤberboten. So geſchah es, daß er ſich durch ſeine aͤltern Verdienſte um die muſikaliſche Ausbildung der Saͤngerin bald wieder zu einem ziemlichen Grade des Vertrauens emporſchwang. Durch ihn wurden die Engagements mit den Impreſſarien ab⸗ geſchloſſen, er beſorgte die hunderttauſend kleinen Mittel und Wege, deren eine Saͤngerin nicht ent⸗ rathen kann, und ward auf ſolche Weiſe als ge⸗ heimer Commiſſionair der Prima Donna ein unent⸗ behrliches Stuͤck in ihrer Hofhaltung.

In dieſer Eigenſchaft bereitete er auch oft das erſte Erſcheinen einer ausgezeichneten Perſon vor und begleitete dieſelbe. Er zog Erkundigungen ein, empfahl oder warnte, und in beiden Faͤllen ward ihm Vertrauen geſchenkt.

Mit ganz beſonderer⸗Vorliebe hatte er ſich eines jungen, allerdings ſehr intereſſanten Grafen angenommen, den er aus Deutſchland kannte und obgleich es dieſer Erſcheinung bei Doriflea keiner Empfehlung Raſioli's bedurfte, ſo erſchoͤpfte ſich

dieſer doch in Mittheilungen uͤber den Chbälan die

gern gehoͤrt wurden.