Teil eines Werkes 
3. Theil (1833)
Entstehung
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27 — der italieniſche Muſicus ſeitwaͤris ſtanden und bei der Scene die Achſeln zuckten.

„Wirſt Du gluͤcklich dadurch, ſo gebe ich Dir mit Freuden meinen Segen dazu,“ ſchluchzte die Mutter.

Die Werdenberg trat hinzu und ergriff die knieende Doris bei der Hand, die ſich betaͤubt von Thraͤnen erhob und willenlos von dem Maeſtro und ihrer Freundin fortfuͤhren ließ.

Da erhob ſich aber ploͤtzlich aus ſeiner Ab⸗ ſpannung der alte Schulmeiſter, und ſchritt ihnen kraͤftig nach.

„Auch meinen Segen gebe ich Dir, meine Tochter,“ rief er ſtark, indem er ſie einholte und ans Herz druͤckte,„doch—“ fuͤgte er wunderbar ermuthigt, mit einem Blick auf die Fremden hinzu, „nie will ich Dich wiederſehen oder die Tugend geleitet Dich unter das vaͤterliche Dach heim!“

Mit dieſen Worten entließ er ſie. Als am andern Morgen die ganze Heller'ſche Familie ſich am Schloßportale in ihrem Sonntagsſtaate einge⸗ funden hatte, um die geliebte Doris noch einmal zu ſehen, hoͤrten ſie, daß ſie bereits in der Nacht weggereiſt ſei, und um den traurigen Abſchied nicht zu verlaͤngern, ihren Eltern einige Zeilen zuruͤckge⸗ laſſen habe.

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