Teil eines Werkes 
3. Theil (1833)
Entstehung
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und ſie zitterte heftig, als ſie die Frauenſtimme aus der Kammer hoͤrte, deren Worte ſie jedoch nicht verſtehen konnte. Wie aber der alte Mann von dem Bilde weg zum Fenſter trat, und ſie nun deutlich die Zuͤge ſah, und der Kahlkopf auf dem langen Halſe, aus dem weißen Hemdkragen, ſo ſchwermuͤthig und freudig zugleich, ſein eng be⸗ graͤnztes Gluͤck preiſen, da floſſen ihre Augen von Thraͤnen uͤber und ſie ließ ſich hinab vom Spalier auf die Erde gleiten, wo ſie die hochgraͤflichen Arme des Schloßbeſitzers umſingen, der ihr den Mantel umhing und die Erſchreckte ſogleich fort⸗ fuͤhrte. Zum Gluͤcke ſaß der Alte ſchon beim Ge⸗ dichte, und bemerkte nichts davon.

Nach dem ſchon Geſagten waͤr' es jedoch laͤcherlich, dem geneigten Leſer noch verſchweigen zu wollen, daß des Schulmeiſters Doris und Sig⸗ nora Doriflea ein und dieſelbe war, indem ich dieſe Art von Ueberraſchungen nie zu beabſichtigen pflege.

Graf Hoditz geleitete die Signora auf einem Seitenwege ins Schloß und begab ſich dann zu der Geſellſchaft unter dem Zelte, die nur ſeiner Ruͤckkunft geharrt hatte, um ſich zuruͤckzuziehen.

Signora Doriflea ſei ermuͤdet und ließe ſich entſchuldigen, verkuͤndete der Graf,um Mor⸗ gen ohne Ruͤckhalt ſich den bevorſtehenden Feſtlich⸗ keiten anſchließen zu koͤnnen.