Teil eines Werkes 
3. Theil (1833)
Entstehung
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Herr Graf, der nun einmal ſo praͤchtige Einfaͤlle hat! 4

Langſam und vorſichtig rollten ſie den letzten, ſteilſten Abhang hinunter und als ſie nun ſtill hiel⸗ ten, um die Dame wieder einſteigen zu laſſen, als der Poſtillon ſich ſchon im Buͤgel hob und das Horn anſetzte, um raſſelnd und ſchmetternd mit Roß und Wagen in die flimmernde Zauberwelt hinein zu raſen, da war keine Dame zu ſehen und zu hoͤren. Alles Warten, Rufen, Suchen half nichts.

Mit dem Gedanken, die Gebieterin werde bereits das herrſchaftliche Zelt erreicht haben, troͤ⸗ ſtete ſich die Dienerſchaft und befahl dem Poſtillon, die Pferde anzutreiben.

Das mißtoͤnende Horn und der uͤbrige Laͤrin, der einen ſchweren, uͤber Pflaſter dahin rollenden Wagen zu begleiten pflegte, ſtoͤrte die Geſellſchaft auf unangenehme Weiſe. Der Graf jedoch, wel⸗ cher in jeder Stunde neue Gaͤſte erwartete, erhob ſich ſelbſt von der Tafel und da hier jeder Zwang der Etikette aufgehoben war ſo eilte er nach der Straße, um den Namen des Reiſenden zu erfragen.

Signora Doriflea, erwiderte der herabſpringende Diener.

Und ſchnell, den Namen in freudigem Aus⸗ rufe wiederholend, war der Graf uͤber den Graben