Teil eines Werkes 
3. Theil (1833)
Entstehung
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Indeß war die Eigenthuͤmerin des Wagens bis an einen Abhang gelangt, wo ſie mit einem Blicke das vor ihr liegende Thal uͤberſchaute.

Der Triumphbogen, an dem auf unſichtbaren Leitern lichte Geſtalten emporſchwebten, die lieb⸗ liche Muſik, welche die Luͤfte durchzog, das erleuch⸗ tete Zelt mit den ſchwelgenden Gaͤſten, der glaͤn⸗ zenden Dienerſchaft, und in der Ferne die ſchim⸗ mernde Fagade des Pallaſtes, aus deſſen Hof ſich das allgewoͤhnliche Schauſpiel eines Feuerwerkes durch eine donnernde Batterie verkuͤndete, dem Hunderte von Schwaͤrmern nachziſchten Alles dies glich ſo ſehr einer feenhaften Beſchreibung aus der blauen Bibliothek, daß der Fuß des Wanderers, den der Zufall in dieſe Gegend fuͤhrte, unwillkuͤrlich an die Stelle gebannt wurde; und in der That hielt der neben ſeinen Pferden gehende Poſtillon dieſe an, der Bediente ſchrie laut auf vor Ent⸗ zuͤcken und die im Wagen ſchlafende Geſellſchafts⸗ dame fuhr ſchnell in die Hoͤhe und mit dem Kopfe zum Schlage hinaus.

Was iſt denn das? rief die Letztere aus und der Bediente, ein munterer Neapolitaner, riß das Maul weit auf, um Verwunderung und Ent⸗ zuͤcken durch eine Grimaſſe auszudruͤcken, aber der Poſtillon ſagte, unbekuͤmmert, ob die Fremden es verſtanden oder nicht:das iſt der hochgnaͤdige