Teil eines Werkes 
3. Theil (1833)
Entstehung
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die Muſik, die Thaͤtigkeit der Arbeiter, Alles ließ den Wunſch entkeimen, hier auf der Wieſe, die nur durch einen Graben von der Straße getrennt wurde, einige Stunden zuzubringen. Es bedurfte nur, daß ein ſchoͤner Mund dieſen Wunſch aus⸗ ſprach und der maͤchtige Zauberer, der hier waltete, ließ ein weites Zelt aufſpannen, unter welchem in der naͤchſten halben Stunde ein froͤhlicher Kreis um klingende Glaͤſer und blinkende Schuͤſſeln ſich gereiht hatte.

An einem ſteilen Abhange, von dem ſich die Straße von Wien hinabſenkte, hielt ein ſtattlicher Reiſewagen, belaſtet mit Gepaͤcke, deſſen Poſtillon abgeſtiegen war, um den Hemmſchuh auzulegen. Waͤhrend deß rief eine wohltoͤnende Frauenſtimme, nicht ohne innere Bewegung, dem Bedienten auf italieniſch zu, den Schlag zu oͤffnen.

Eine feingebaute, ſchlanke Geſtalt, in ge⸗ ſchmackvollem Reiſecoſtuͤm entſtieg dem Wagen, und nachdem der Bediente, gleich als wenn es zu ſeinem Dienſt gehoͤre, der Dame, die ſchon im Fortſchreiten begriffen war, den langen Shawl, von oſtindiſcher Seide, mehrmals um den Hals wickelte, folgte er ihr in einiger Entfernung, um die im Wagen zuruͤckgebliebene Geſellſchaftsdame aus einem tiefen, ſie gefangen haltenden Schlummer zu erwecken, und ſie an ihre Pflicht zu erinnern.

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