„Aber Sie wollen doch Seiner königlichen Hoheit keine abſchlägige Antwort geben,“ ſagte er raſch;„ich bin über⸗ zeugt, Sie werden das nicht thun.“
„Sie wollen doch nicht, daß mir die ſchmeichelhafte Aufnahme eines Prinzen das entlockt, was ich dem drin⸗ Benden Anhalten eines Freundes verſage— wollen Sie das?“
„Und das iſt Ihr Entſchluß— Ihr feſter Ent⸗
ſchluß L⸗
„Allerdings.“ 3
De Beauvais wendete ſich ungeduldig ab und lehnte ſich einige Minuten ans Fenſter. Nach einer Pauſe ſetzte er dann in langſamem und gemeſſenem Tone hinzu:
„Sie ſind dem Hofe bekannt, Burke, durch andere Kanäle, als die ich erwähnte. Ihre Ausſichten auf Be⸗ förderung würden hochſt glänzend ſein, wenn Sie dieß Anerbieten annehmen. Ich weiß kaum irgend etwas, was nicht innerhalb Ihres Bereiches wäre. Denken Sie einige Augenblicke nach.— Hier iſt kein Abfall, keine Abtrün⸗ nigkeit.— Bedenken Sie, daß das Kaiſerreich ein Traum war und wie ein Traum vergangen iſt. Wo die Sache nicht mehr eriſtirt, kann von Treue nicht mehr die Rede ſein.“
„Das iſt ein ſchlechtes Gedächtniß, de Beauvais,
welches nur behält, ſo lange es noch auf Vortheile zu hof⸗ fen hat. Das meinige iſt zäher.“
„Dann iſt meine Aufgabe zu Ende,“ ſagte er und
nahm ſeinen Hut.„Ich kann Seiner königlichen Hoheit vielleicht ſagen, daß Sie nach England zurück zu kehren wünſchen— daß Sie nicht geneigt ſind, jetzt zu dienen. Es iſt wohl nicht nöthig, Ihre Anſichten genauer aus ein⸗ ander zu ſetzen.“
„Ich überlaſſe den Gegenſtand ganz Ihrem Be⸗ lieben.“
„Nun, ſo leben Sie wohl. Unſere Wege, Burke, liegen weit von einander; und ich wenigſtens bedaure es
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