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zu allen Zeiten eben ſo ſehr durch ihre ritterlichen und heroiſchen Thaten ausgezeichnet, als durch die geſelligen Vorzüge echtblütigen Adels.“
„Verzeihen Sie mir, de Beauvais. Ich habe Ihnen und Ihren Beweggründen keinen Vorwurf machen wollen. Es iſt in jeder Weiſe begründet, daß Sie und Ihre wa⸗ ckern Gefährten die Gunſtbezeigungen jener Krone genie⸗ ßen, die durch Ihre Bemühungen auf das Haupt des Kö⸗ nigs von Frankreich geſetzt worden iſt. Ihr wahrer und paſſender Platz iſt am Throne, den Ihre Tapferkeit und Hingebung hergeſtellt haben. Was aber uns betrifft— uns, die wir gefochten haben und ins Feld gezogen ſind— die wir Leib und Leben gewagt haben, um das Glück und den Ruhm desjenigen zu fördern, welcher der Feind dieſes Herrſchers war— wie können wir Theilnehmer an dem Triumphe ſein, den abzuwenden wir uns bemühten, und uns über einen Ausgang freuen, deſſen Anblick wir den Tod vorgezogen hätten.“
„Es iſt nun einmal ſo gekommen. Das Schickſal hat gegen Sie entſchieden. Die Sache, der Sie dienen wollten, iſt nicht nur vom Glücke verlaſſen— ſie erxiſtirt gar nicht mehr. Das Kaiſerreich hat kein Banner zurück gelaſſen. Schließen Sie ſich alſo an dasjenige an, das ſich rühmt, unter ſeinen Anhängern die Hochgebornen und die Edlen zu zählen— die Obergewalt von Rang und Würde gegen die Anſprüche der Niedrigen und Gemeinen zu behaupten—
„Ich kann nicht, ich darf nicht.“
„Wenigſtens werden Sie dem Grafen von Artois auf⸗ warten. Sie müſſen Seine königliche Hoheit ſehen und ihm für ſeine gnädigen Abſichten danken.“ 4
„Ich weiß, was dieß heißt, de Beauvais. Ich habe gehört, daß Wenige der zauberiſchen Anmuth ſeines Be⸗ nehmens widerſtehen koͤnnen. Ich werde mich jedoch ge⸗ wiß nicht fürchten, mich derſelben auszuſetzen, wie gefähr⸗ lich ſie auch für meine Grundſätze ſein mag.“


