Teil eines Werkes 
5., Tom Burke : ein Roman aus der napoleon'schen Zeit : 13.-15. Bändchen (1845)
Entstehung
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wenn auch nur für einen Augenblick diejenige zu ſehen, die alle meine Gedanken beherrſchte und ohne daß ich es ſelbſt wußte, die Triebfeder aller meiner Handlungen war.

Zu dieſer Hoffnung bekannte ich mich erſt, als ich ſie für immer aufgeben zu müſſen ſchien.

Indem ich die Vorbereitungen zur Abreiſe traf, kam mir ein Billet von de Beauvais zu, in welchem er ſeinen dringenden Wunſch ausſprach, mich noch dieſen Abend zu

ſehen und zu ſprechen und mich erſuchte, jedenfalls zu⸗

Hauſe zu bleiben, da ſein Geſchäft keinen Aufſchub leide. Ich war nicht ſehr neugierig zu erfahren, auf was er anſpielen konnte, und ſah ihn einige Stunden ſpäter in mein Zimmer treten, ohne daß ich wegen deſſen, was er mir mitzutheilen haben würde, die geringſte Beklemmung empfand.

Ich bin gekommen, Burke, ſagte er, nachdem wir einige Gemeinplätze ausgetauſcht hatten,ich bin gekom⸗ men, um mich einer Sendung zu entledigen, die zu über⸗ nehmen mich, wie Sie mir gewiß glauben, die aufrich⸗

tigſte Achtung für Sie beſtimmt hat, und die, was Sie

auch dagegen einzuwenden haben mögen, um der Treue desjenigen willen, der Ihnen dieſen Vorſchlag macht, we⸗ nigſtens in keinem falſchen Lichte erſcheinen kann. Um kurz zu ſein der Graf von Artois ſendet mich, um Ihnen im Namen Sr. Maj. Ludwigs XVIII. Ihren Grad und Rang anzubieten. Ihre letzte Beſtallung war die zum Oberſt; aber es heißt, Sie ſeien auf dem Punkte geweſen, Ihre Ernennung zum Brigadegeneral zu em⸗ pfangen. Es wird nicht ſchwer fallen, Ihr Patent in dieſem Sinne auszufertigen, denn Ihre Dienſte ſind, ſo kurz ſie auch waren, nicht unbemerkt geblieben. Marſchall Ney ſelbſt legt über Ihr Benehmen bei Montreau Zeug⸗ niß ab und Ihr Name kommt auf der Beförderungsliſte des Kriegsminiſters zweimal vor. Sie werden ſagen, dies ſeien ſſonderbare Anſprüche auf Belohnung von Seite des

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rechtmäßigen Souveräns von Frankreich, da ſie im Dienſte