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„Das Ende von Allem war, daß man den Oeſter⸗ reicher begrub und mich ohne Beſoldung oder Penſion ent⸗ ließ— da die Aerzte erklärten, meine Wunde hindere mich in Zukunft am Dienen.
„Kameraden, wir hören Leute oft von dem glücklichen Tage reden, an dem ſie die Armee verlaſſen, den Torniſter ablegen und die Muskete mit der Hacke vertauſchen wer⸗ den. Nun, glaubet mir— dieß iſt fürwahr kein ſolches Vergnügen, wie ſie meinen. Da ſtand ich, in die Welt hinaus geſtoßen, nichts auf dem Leibe, als eine lumpige Kleidung, die meine Kameraden unter ſich zuſammen ge⸗ bracht hatten— ein altes Rapier und eine hartnäckige Engbrüſtigkeit. Das war mein Kapital, um mit ſieben⸗ undvierzig Jahren ein neues Leben zu beginnen— und ſo machie ich mich auf meinen ſchweren Weg nach Paris zurück.
„Verſuchteſt Du nicht zuerſt Dein Glück mit dem kleinen Corporal? fragte einer der Züuhörer.
„Gewiß that ich das. Ich ſchickte ihm eine lange Bittſchrift, in der ich die ganze Geſchichte erzählte und in alle Einzelnheiten des Duelles einging, aber ich erhielt ſie uneröffnet zurück, mit dem Worte Abgewieſen und Du⸗ roc's Unterſchrift auf der Kehrſeite.
„Es iſt ſonderbar, wie wenig wir alte Soldaten für irgend eine bürgerliche Beſchäftigung taugen, wenn wir ein halbes Leben im Felde zugebracht haben. Als ich Pa⸗ ris erreichte, hätte ich mich ſelbſt beinahe in die Scheide meines Degens einzwängen können. Langes Marſchiren und ſchmale Koſt hatten mir ſcharf zugeſetzt— und der Zollbeamte an der Barriére ließ mich ohne Weiteres paſ⸗ ſiren, ohne nur im Geringſten nachzuſehen, ob ich etwas von verbotenen Waaren bei mir hätte.
„Zwolf bis vierzehn Monate lang führte ich ein recht erbärmliches Leben. Der einzige Weg, mir etwas zu ver⸗ dienen, war, daß ich Rekruten fechten lehrte— und ihr wißt, daß ſie mir dieſen Dienſt nicht ſehr freigebig


