Teil eines Werkes 
5., Tom Burke : ein Roman aus der napoleon'schen Zeit : 13.-15. Bändchen (1845)
Entstehung
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Einer, der einmal der Voltigeure Leben und Treiben geſe⸗ hen, wieder zum langweiligen Einerlei des Dragonerdien⸗ ſtes zurückkehren kann.

Ich habe genug vom Plänkeln, Fragnois, erwiederte ich lächelnd.

Sprechen Sie von dem Schlag auf den Schädel? ſagte er verächtlich.Bahl! Der ſchwere Tſchako, den Sie tragen, würde Ihnen noch mehr Kopfſchmerzen ma⸗ chen. Beſinnen Sie ſich eines Beſſern. Ich kann Ihnen ſagen, Burke, hier ging ſeine Stimme in ein Flüſtern überder Major bemerkte ihr Verhalten im alten. Pachthauſe. Ich hörte, wie er ſich weigerte, Verſtärkung zu ſchicken, als die Preußen zum zweiten Male angriffen. Nein, nein, ſagte er,der Huſar dort macht ſeine Sache ganz gut, er braucht unſere Hülfe nicht. Da er dieß ſagte, mein Freund, ſo können Sie Ihrer Beförderung ge⸗ wiß ſein. Sie ſind zum Voltigeur geboren.

Es nützt Alles nichts, Frangois Ihre Schmei⸗ cheleien machen mich nicht abtrünnig. Ich will verſuchen, mich morgen wieder meiner Brigade anzuſchließen, wenn ich ſie finden kann heißt das!

Sie ſagten mir noch nicht, wie Sie zuerſt von Ih⸗ rem Korps getrennt wurden?

Das iſt ein Geheimniß, Francvis Sie dürfen mich nicht fragen.

Ah, ich verſtehe, bemerkte er mit einem pfiffigen Blick, wozu er mit der Hand die Bewegung des Fechtens machte.Tödteten Sie ihn 2⸗

Nein, nicht ſo ganz, ſagte ich lachend.

.Sie verſetzten ihm blos jene hübſche Terze, womit Sie mich beglückten, ſagte er, ſeine Hand an die Seite legend.

Auch das nicht.

Zum Teufel! was war's denn? Ich habe es Ihnen ja ſchon geſagt, es iſt ein Ge⸗ heimniß.