Teil eines Werkes 
4., Tom Burke : ein Roman aus der napoleon'schen Zeit : 10.-12. Bändchen (1845)
Entstehung
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nieder, Leute, nieder, flüſterte er, als drei oder vier, durch die Schüſſe aufgeregt, ihre Köpfe emporſtreckten, um zu horchen. In demſelben Augenblick richtete ein Geräuſch in der Fronte unſere Blicke dorthin und wir ſahen eine Ab⸗ theilung reitender Artillerie mit einem leichten Achtpfünder den Weg herabkommen, den ſie im Begriffe waren, auf einer kleinen Erhöhung des Bodens etwa achtzig Schritte von dem Geſtrüppe aufzupflanzen.

Wie ich den Kerl auf dem Grauſchimmel herab⸗ ſchießen könnte, flüſterte ein Soldat neben mir ſeinem Kameraden zu.

Und nachher das ganze Feuer auf uns bringen; erwiederte der Andere,

Weßhalb müſſen wir wohl warten? ſagte der Cor⸗ poral ungeduldig.Sie machen den Platz ſo ſtark wie eine Feſtung, ſchau, kommt dort nicht noch Verſtärkung. Während er ſprach, verkündeten ſchwere Tritte die Ankunft friſcher Truppen, und das Geräuſch und die Geſchäftigkeit im Pachthofe zeigten deutlich, daß mit aller erforderlichen Eile Vorbereitungen zu ſeiner Vertheidigung gemacht wurden. 3

Es war ſieben Uhr vorbei, mit Tagesanbruch wurde der Nebel noch dichter und ſo undurchdringlich, daß wir

eder das preußiſche Piket noch die Kanonen am Wege lehen konnten; während deſſen dauerte das Schießen in der Ferne fort, ſchien jedoch ſchwächer als zuvor.

Hah!l jetzt kommt's, ſagte der Corporal, als wir gellendes Pfeifen zu unſerer Linken hörten.Seht zu euern Gewehren, Männer! ſtandhaft. Eine Pauſe entſtand, alle horchten mit verhaltenem Athem, da ſagte er wieder: Jetzt gilts, vorwärts! Burſche, vorwärts! mit dieſen Worten ſprang er hervor, aber noch immer gebückt, als ob ihn der dichte Nebel noch nicht genug verberge.

Mit vorſichtigen Schritten folgten die Leute ihrem Führer, die Karabiner mit aufgeſtecktem Bajonnet in den Händen. Einige Minuten lang ſtiegen wir den Hügel empor