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ſehr oft hatten unſere Kameraden uns gegen einander auf⸗
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„Bloß einmal, Francois; ein paar Gänge und nicht mehr.“
„Gut, es gilt den erſten Stoß.“
„Recht— den erſten Stoß,“ ſagte er, zog ſeinen Rock ab und legte ihn ſauber zuſammengefaltet auf das Gras.
„Sonderbarer Weiſe hatten wir uns in unſerm ganzen Leben, vom früheſten Knabenalter an, noch nie mit einander gemeſſen, und obwohl wir beide Fechtmeiſter waren, noch nie, ſelbſt nicht im Scherz, unſere Klingen gekreuzt. Schon
zuhetzen geſucht und auf den Ausgang gewettet; aber wir konnten uns nie zu einem Gange entſchließen— ich kann nicht ſagen, warum. Es war nicht Furcht— ich kann den Grund nicht angeben, aber ſo verhielt es ſich nun einmal.“
„Was für eine Klinge haſt Du, Francois? fragte er und trat mir näher, während ich Jacke, Weſte und Mütze auf dem Boden zurechtlegte.“
„Einen Rouener Stahl,“ gab ich zur Antwort: „Vielen iſt er zu geſchmeidig, aber ich ziehe ihn vor, weil ich daran gewöhnt bin.“
„Hal eine nette Waffe in der That,“ bemerkte er, zog ihn aus der Scheide und machte damit ein paar Aus⸗ fälle gegen einen alten Baumſtamm. Hatteſt Du dieſe Klinge mit in Aegypten?
„Ja, ich habe ſeit acht Jahren keine andere getragen.“
„Ha! meiner Treu, dieſe Mammeluken— wie be⸗ neide ich Dich um dieſe Mammeluken!“ murmelte er in den Bart, als er auf ſeinen Platz zurückging. 5
„Critt ein wenig, nur ein klein wenig links— der Schatten von dieſem Baume fällt dahin— kannſt Du mich auch recht ſehen?“ ſagte ich.
„Ganz gut— biſt Du fertig? Wohlan— en
arde!“ 3 „Ich ſah bald, daß Piccotins Stärke in dem lang


