Teil eines Werkes 
4., Tom Burke : ein Roman aus der napoleon'schen Zeit : 10.-12. Bändchen (1845)
Entstehung
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blick darauf fuhr eine mit ſechs Pferden beſpannte Kutſche in vollem Galopp vorbei und ſchlug den Weg nach Au⸗ ſterlitz ein. Die Rückkehr des öſterreichiſchen Abgeſandten gab zu tauſend Vermuthungen Anlaß, und Alle waren begierig, den Erfolg ſeiner Sendung ausfindig zu machen. Wir müſſen bald Alles erfahren, ſagte ein alter Artillerieoberſt in meiner Nähe;wenn die Würfel auf Krieg fallen, ſo werden wir beordert werden, Davouſts Bewegung gegen Goding zu unterſtützen die Ruſſen haben bloß Eine Rückzugslinie und dieſe iſt bereits in un⸗ ſerm Beſitz. 3 Ich kann des Kaiſers Unthätigkeit ums Leben nicht begreifen, bemerkte ein jüngerer Offizierwir bleiben hier, gerade als ob nichts geſchehen wäre. Man ſollte meinen, ein ruſſiſches Heer ſtehe in voller Stärke vor uns und wir hätten nicht eine ſo furchtbare Schlacht gewonnen. Verlaſſen Sie ſich darauf, Auguſt, erwiederte der Aeltere lächelnd,Se. Maj. iſt nicht der Mann, eine gün⸗ ſtige Gelegenheit entſchlüpfen zu laſſen. Wenn wir nicht vorrücken, ſo geſchieht es, weil es klüger iſt zu bleiben, wo wir ſind. X Klüger als einen fliehenden Feind verfolgen? Ja, auch das nicht Rußland oder Oeſterreich ſtehen gegen uns im Felde, ſondern Europa die Welt. Das iſt mir ganz recht, antwortete der Andere in herzhaftem Tone;und ich glaube auch nicht, daß das Spiel ungleich iſt bloß wünſchte ich den General Bo⸗ naparte von Kairo oder Marengo an der Stelle des in Purpur gekleideten Kaiſers der Tuilerien.

Ein ſolcher Vorwurf ſollte nicht ausgeſprochen wer⸗ den, während das Feld noch vom Blute von Auſterlitz raucht, ſagte ich unwillig;nie war Bonaparte großer als Napoleon.

Haben Sie in Aegypten gedient, mein Herr? er⸗ wiederte der junge Mann verächtlich und maß mich vom Wirbel bis zur Zehe.