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lehrend ſein würden. Seht dort, die Ceremonie hat bereits begonnen.“
Mit dieſen Worten deutete er auf eine Anzahl von Perſonen, die, unter dem Vortritt Savarys in ſeiner Gendarmerie⸗d'Elite⸗Uniform, über die Terraſſe gingen und ihre Richtung nach der Zelle nahmen, wo der Leichnam lag.
Die Gefangenen zerſielen jetzt in kleine Gruppen,
die leiſe unter einander flüſterten und über das ge⸗
ringſte Geräuſch zu erſchrecken ſchienen; jeder verglich
das, was er die letzte Nacht gehört zu haben meinte,
mit der Ausſage des Andern. Einige verſicherten, ſie
hätten ganz deutlich nach Mitternacht die Ketten der
Zugbrücke niederraſſeln hören; Andere betheuerten,
ſchnelle Tritte längs des Corridors und ſeltſame Stim⸗ men vernommen zu haben; und Einer, deſſen Zelle unter der des Generals Pichegru war, ſagte, daß er
vor Tages⸗Anbruch durch einen heftigen Krach über
ſeiner Decke erweckt worden ſei; nach dieſem Krach
habe es gelautet, als ob Einer einen rauhen Huſten
habe, und allmählig ſei es ſtille geworden. Dieß wa⸗
ren vage, unbeſtimmte Merkmale; aber was für ſchreck⸗
liche Gedanken erzeugten ſie nicht in der Seele jedes
Zuhörers!
Während ich wie vom Donner gerührt und ſprach⸗ los daſtand, fühlte ich einen Schlag auf meiner Schul⸗ ter. Ich kehrte mich um, es war der Abbé, der mit einem ganz eigenen, höhniſchen Lächeln hinter mir ſtand.
„Armer Savary,“ ſagte er flüſternd;„wie wird er ſich aus dieſem neuen Verſehen berauswinden, zu⸗ mal da es dem früheren ſo ähnlich iſt?“
Er wartete keine Antwort ab, ſondern entfernte
4„Wer wird nun zunächſt dargn kommen, meine Herrn?“ rief George mit tiefer Stimme, da er die ſo zufäͤllig verſammelie Geſellſchaft im Begriff ſah, auf⸗


