Teil eines Werkes 
2., Tom Burke : ein Roman aus der napoleon'schen Zeit : 4. bis 6. Bändchen (1845)
Entstehung
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Ich wette eine Krone, ſie haben ſelbſt nicht daran gedacht.

Die Eliſéiſchen Felder ſind gewiß lang genug für ſolche Dummheit, ſagte der Quartiermeiſter in rau⸗ hem, wildem Tone.

Nicht zur Hälfte lang genug, verſetzte der junge Herr mit unſtörbarer Ruhe:und doch verſprach man ſich dieſes Jahr von Longchamps etwas ganz außer⸗ ordentliches. Ich hatte eine lichtblaue Kaleſche beſtellt mit vergoldeten Reifen an den Rädern und Bildwerk von Bronze an der Axe gleich einem antiken Wa⸗ gen.

NXarbleu, ſagte der Quartiermeiſter grinſend, viel wahrſcheinlicher fahren Sie das nächſte Mal in einem einfacheren Geſchirr aus.

Ich hätte die Gräfin von Beauflers nach dem Boulogner Wäldchen gefahren

Sie müſſen ſich dafür mit dem Grafen de la Marque begnügen, brummte der Andere. dLetzteres war nämlich der Gefängniß⸗Name des Scharfrichters.

Ich entfernte mich, nicht wenig empört über die Frivolität, die in dem ſchrecklichen Ereigniß nur die vorübergehende Unterbrechung einer eitlen, albernen Promenade ſah, als über die wilde Rohheit, die ſich an Quälereien ergötzen konnte, zu denen gemeinſames Unglück ſie zu berechtigen ſchien.

So war indeſſen der vorherrſchende Ton des Denkens und Sprechens alldort. Der Tod von Freun⸗ den der Untergang der geliebteſten Weſen die Gefahr, die jeden Tag ihnen ſelbſt näher kam wa⸗ ren lauter Zufälligkeiten, woran ihre Erlebniſſe, ihre Lebensverachtung und Ungebundenheit ſie gewöhnt hat⸗ ten; während ſie ſich über frühere Lebensweiſen, über die Vergnügungen und Zerſtreuungen der Hauptſtadt mit eifrigſtem Intereſſe unterhielten. So iſt es: wäh⸗ rend in einigen Naturen das Unglück die beſten und edelſten Triebe erweckt, die in glücklicheren Umſtänden