Teil eines Werkes 
2., Tom Burke : ein Roman aus der napoleon'schen Zeit : 4. bis 6. Bändchen (1845)
Entstehung
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dem ſein kühnes Wagen das Leben gekoſtet hatte, und ließ es mir nicht einmal im Traume einfallen, auch nur für einen Augenblick die Ehre oder Rechtſchaffen⸗ heit Bonaparte's in einer Sache in Frage zu ſtellen, worin ich ihn leicht für ganz unwiſſend hätte halten können. In letzterer Weiſe wurde wirklich die Sache vom Moniteur dargeſtellt; und welche Zweifel auch die in meiner Umgebung gefallenen Winke erregt haben mochten, ſo wurden ſie doch ſchnell wieder beſchwichtigt durch die Berichte von dem Unwillen des Conſuls über die Eile und Form⸗Widrigkeit des Verhörs, und von ſewen tiefen Verdruß über die darauf folgende Kata⸗ rophe.

Savary wird darüber in Ungnade fallen, ſagte ich zu dem Abbé, der ſich über meine Schulter lehnte, während ich die Zeitung las.Bonaparte kann ihm nie vergeben.

Sie irren ſich, mein werther Herr, verſetzte er mit einem ſeltſamen Ausdruck, den ich nicht ergründen konnte:Niemand vergibt leichter, als der Conſul; er trägt niemals etwas nach.

Aber hier handelt es ſich um ein ſchreckliches Er⸗ eigniß, vielleicht um ein Verbrechen..

Nur um einen Fehler, verſetzte er.Nebenbei geſagt, Oberſt, dieſer Befehl, die Barrisèren zu ſchließen⸗ Pirr ſit das gute Pariſer Volk äußerſt unangenehm ein.

Ich habe auch darüber nachgedacht, ſagte ein reich aufgeputzter, geziert ausſehender junger Mann, deſſen parfümirte Locken und ſtudirtes Koſtüm einen ſeltſamen Contraſt gegen die Kleidung ſeiner Mitge⸗ fangenen bildeten.Wenn ſie die Barrièére de l'Etoile ſchließen, was werden ſie dann mit Longchamps an⸗ fangen? 3

Parbleu, das iſt mir entgangen, verſetzte der Oberſt und ſchlug ſich mit dem Finger an die Stirne,