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cheln konnte— ſo ſtand Frankreich auf dem Gipfel ſeiner Größe. Sogar der Glanz derjenigen Namen, welche am franzöſiſchen Hofe die verſchiedenen Staaten Europa's repräſentirten, ſchien ſein Uebergewicht zu be⸗ ſtätigen. Der ſtattliche und feingebildete Whitworth, bekannt durch die Eleganz ſeiner äußeren Erſcheinung und durch die Vollkommenheit ſeines ariſtokratiſchen Weſens; der ruſſiſche Geſandte Markoff; der Chevalier Aijara, Geſandter von Spanien, der erſte Hofmann Europa's; Baron von Cetto, der Geſandte Sachſens, einer der ausgezeichnetſten, ſowohl durch Manieren als durch Gewandtheit, in dem ganzen diplomatiſchen Zir⸗ kel, waren unter denen, welche die Levers des erſten Conſuls beſuchten, die bereits im Glanz des Coſtume's und in reicher Erfalfuf von Uniformen mit den prächtigſten Tagen der onarchie wetteiferten.
Das ganze lang vergeſſene Zeremoniell eines Hofes wurde wieder hergeſtellt: jede Woche wurden die glänzendſten Mahlzeiten mit allem Aufwand von Pomp und Herrlichkeit gegeben; Foten, die ſogar mit dem üppigen Zeitalter Ludwigs XIV. wetteiferten, fanden häufig ſtatt; und Paris wurde das Rendezvons für ganz Europa, das neugierig herbeiſtrömte, um die reichen Trophaͤen erfolgreicher Kriege zu bewundern, und eine Hauptſtadt zu genießen, wo Vergnügen tri⸗ umphirend herrſchte.
Das Theater bot einen bisher unerreichten Zu⸗ ſammenfluß von Genie und Talent dar. Talma und Mademoiſelle Mars ſtanden im Zenit ihres Ruhmes und genoßen im reichen Maaße die Gunſt Boungparte's, der eine ungemeine Vorliebe für's Drama hatte. Mit Einem Worte, eine neue Aera hatte begonnen, und jede Klaſſe, jeder Stand ſchien entſchloſſen, ſich für die lange und dunkle Nacht der Schrecken, die er über⸗ ſtanden hatte, mit Genüſſen aller Art zu belohnen.
Während nun der Hof des erſten Conſuls an ſol⸗


