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Auch das war eine Nachahmung der alten Ge⸗ bräuche der Bourbonen, daß der Conſul ſeine petits levers und ſeine großen Audienzen hatte; und wenn die neugeſchaffenen Würdenträger wenig von der hö⸗ fiſchen Leichtigkeit und hochgebornen Feinheit des alten Hofes hatten, ſo lag in ihren ſchwer errungenen Aus⸗ zeichnungen— die meiſten von ihnen wurden auf dem Schlachtfelde befördert— etwas, das den Vorurtheilen der Zeit beſſer entſprach und den goldenen Sälen der Tuilerien kaum weniger gut anſtand.
Gleich allen neuorganiſirten Geſellſchaften wollte die Maſchinerie Anfangs nicht recht gehen; wenige oder vielleicht noch keiner von ihnen, hatte jemals einen Hof geſehen; und der ſtolze, aber doch reſpektvolle Ge⸗ horſam, der den franzöſiſchen Edelmann in der Ge⸗
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genwart ſeines Souveräns charakteriſirte, war in eine
unterwürſige und gemeine Ehrerbietung gegen Buona⸗ parte verwandelt, die dem wahren Typus eben ſo fremd war, als den Gewohnheiten des plumpen Soldaten, der jene an den Tag legte. Aber was hatten am Ende alle dieſe Mängel zu bedeuten? Es fehlte nicht an Schönheit— nie in den glänzendſten Annalen Frank⸗ reichs hatten liebenswürdigere Damen jene prächtigen Säle gefüllt; nicht an Genius— Heroismus— das höchſte Ritterthum der großen Nation konnte ſich kaum meſſen mit den ſtolzen Thaten derer, die ihn umgaben, den Mächtigen, auf den jedes Auge geheftet war; und wenn, wie Talleyrand bemerkte, ſich Solche fanden, die nicht wußten, wie ſie auf der gewichſten Flur eines
Pallaſtes gehen ſollten, ſo konnten nur wenige mit
mehr Anſtand das Schlachtfeld betreten, und mit feſte⸗ kem Fube jenen Pfad beſchreiten, der zum Ruhme übrte..
Bei allem Stolz des erſten Conſuls auf diejenigen, deren Erhöhung zu Rang und Würde ſein eigenes Werk war, neigte ſich indeſſen ſeine Vorliebe täglich


