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ſich freuen, einige Fragen an Sie zu ſtellen. Was ha⸗ ben Sie für Papiere?“
„Keine, außer einige Privatbriefe,“ ſagte ich, etwas betroffen über die Frage.
„Thut nichts,“ ſagte er freundlich.„Ich höre von Antoine. Sie wünſchen in hieſige Dienſte zu treten. Dieſer Wunſch iſt Ihre beſte Empfehlung an den Oberſt; er wird Sie nicht lange nach Ihren Gründen fragen, dafür ſteh ich Ihnen.„Man führe den Herrn ins Haupt⸗ Quartier!“ ſagte der Lieutenant zu einem Corporal, der mit ſeinen vier Mann am Landungsplatze ſtand und die Ankunft etwaiger Perſonen aus dem Boote ab⸗ wartete; in einem Augenblick nahm mich die Mann⸗ ſchaft in die Mitte und ging mit mir den Damm ent⸗ lang. Unterwegs konnte ich wahrnehmen, wie mehr als einmal ihre Blicke mit einem Ausdruck von Mitleid auf mir ruhten, das ich mir durchaus nicht zu erkären wußte. Damals wußte ich noch nicht, daß der von uns eingeſchlagene Weg derſelbe war, der ſo oft zum Tode führte, und daß erſt am Tage vorher zwei Engländer erſchoſſen wurden, weil ſie ſich ohne Erlaubniß ans Ufer gewagt hatten.
Die Conſigne des Korporals ließ uns an einen Poſten nach dem andern vorüberpaſſiren, bis wir die offene Ebene erreichten, über die jetzt die Nacht ſchnell hereinbrach. Eine Laterne in einiger Entfernung be⸗ zeichnete das Quartier des dienſthabenden Offiziers; dorthin wendeten ſich unſere Schritte, und endlich er⸗ reichten wir eine kleine hölzerne Barracke, woraus uns luſtige, fröhliche Töne entgegen drangen.
Die uns anhaltende Schildwache rief einen Offizier unter die Thüre, der im Augenblick, wo ſeine Augen auf mich fielen, zurückſchritt, und mit der Hand raſch über die Stirne fahrend halblaut murmelte:„Schon wieder Einer!“
Während er ſich in ein inneres Zimmer zurückzog, hatte ich Zeit, die ſeltſamen Dekorgtionen zu betrachten,


