Teil eines Werkes 
2., Tom Burke : ein Roman aus der napoleon'schen Zeit : 4. bis 6. Bändchen (1845)
Entstehung
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bläſſe lag auf ſeinen Zügen, und die Thränen fielen, Tropfen für Tropfen, auf ſeine Wangen.

Mr. Tom, ſagte er endlich, indem mich ſeine Lippen faſt berührtenmein Kind, mein Herzblut, vergeſſet den armen Darby nicht. Ihr werdet noch ein großer Mann werden Ihr werdet Alles werden, was ich Euch wünſche: aber wollt Ihr einen armen Mann, wie ich bin, im Bedächtniß behalten?

Spring' ans Land, mein guter Kerl, rief der Bootführer,wir haben genug zu thun, um die Spitze zu kommen, ehe die Fluth ſinkt.

Noch eine Minute, und Gott ſegne Euch dafür, ſagte Darby mit bittender Stimmewer weiß, ob wir uns noch einmal ſe ſehen. Es i*ſt vielleicht das letzte Mal, daß ich ihn ſehe.

Ich konnte nur ſeine Hand an mein Herz preſſen; denn meine Aufregung vermehrte meine Schwäche, und jeder Verſuch zu ſprechen war vergeblich.

Noch eine halbe Minute, nur daß er ſagen kann Gott ſegne Euch, Darby, und ich will zufrie⸗ den ſein.

Stoßt ab! rief der Schiffsmann ftreng; und kaum hatte er geſprochen, ſo platſchten die Ruder in die See, und das Boot rückte fort. Zweimal ſchlugen die ſchweren Ruder ins klare Waſſer und drängten

ſprang. Die Wellen gingen ihm tern; aber in wenigen Sekunden hatte er ſich durch⸗ geſchlagen und ſtand am Ufer. letzte Anſtrengung und winkte ihm ein Lebewohl zu; dann ſank ich erſchöpft zurück, während er in ein wil⸗

Geſtalt, als wir ſchon weit in der See waren; er kniete am Ufer, entblösten Hauptes, und ſchien zu be⸗ ten. Thränen ſtürzten aus meinen Augen, ala ich ihn