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plötzlich die Stimme Darby's, der die vorn ſitzenden Männer fragte, wie der Wind ginge.
„Weſt⸗Süd,“ verſetzte Einer,„gerade ſo ſtark als nöthig iſt— aber wer weiß, vielleicht weht er noch voller, wenn die Sonne aufgeht.“
„Darauf werden wir nicht lange zu warten ha⸗ ben,“ rief der Andere—„fieh da!“
Bei dieſen Worten ſchlug ich meine Augen auf und ſah den blaßrothen Streifen des anbrechenden Tages über dem Gipfel eines langen Gebirgszuges.
„Da liegt Howth,“ ſagte Darby, mit Begierde den Beweis für mein wiederkehrendes Bewußtſein er⸗ greifend.
„Vorwärts, ſo ſchnell als möglich,“ ſagte Einer
der Männer,„wir müſſen die Ebbe erwiſchen, oder es
geht ſonſt nicht.“
„Wo liegt ſie?“ fragte Darby flüſternd.
„Unter den Klippen in der Bolskaton⸗Bucht,“ ſagte der letztere Sprecher, den ich jetzt an Kleidung und Sprache als einen Schiffsmann erkannte.
Meine Neugierde über das Ziel der Fahrt war jetzt aufs Aeußerſte geſpannt, und mit Anſtrengung brachte ich das einzige Wort heraus:
„Wohin?“ 4—
Darby's Augen glänzten, als ich ſprach, er drückte meine Hand feſt in die ſeine, gab aber keine Antwort.
Sein Schweigen als Vorſicht auslegend, drang ich nicht weiter in ihn— und verſank bald wieder in meine vorige Gleichgültigkeit und Verdroſſenheit.
„Fahre jetzt rechts,“ rief der Schiffsmann dem Kutſcher zu; plötzlich verließen wir die Hochſtraße, und kamen auf einen ſchmalen Seitenweg, der uns längs der Gebirgswand hart am Rand des Waſſers hinzu⸗ leiten ſchien— aber bevor wir in dieſer Richtung weit fortgefahren waren, hörte man aus der Entfernung ei⸗ nen langgedehnten Pfiff.
„Halt, halt!“ rief der Schiffsmann, indem er


