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Glieder waren wie angefeſſelt, und mein Arm, als wäre Blei darin.
„Nehmt ihn auf den Rücken,“ ſagte eilig der alte Mann.„Ihr werdet ſonſt bis Sonnenaufgang hier bleiben. Tragt ihn die Stiege hinunter, und wenn Ihr ihn in der freien Luft habt, ſo kehrt ihn gegen den Wind und haltet ſeinen Kopf tief— merkt das.“
Ich machte noch einen Verſuch aufzuſtehen, aber ehe ich dieß thun konnte, hatten mich Darby's ſtarke Arme um den Leib genommen, ich fühlte mich auf ſeine Schulter gehoben und aus dem Zimmer getra⸗ gen; die Andern murmelten ſich ein„Gehabt Euch wohl“ zu und Darby ſtieg ſorgfältig die Treppe hinab, während das Kind ihm mit einer Kerze voranleuchtete. Als die Hausthüre geöffnet war, bemerkte ich, daß ein Wagen und Pferd da ſtand, begleitet von zwei Män⸗ nern, die, ſobald ſie mich ſahen, Darby zu Hülfe ſprangen und mich in den Wagen legen halfen. M'Keown war bald neben mir, legte mein Haupt auf ſeine Schulter und ſuchte mich in lehnender Stellung zu erhalten, indem er mir zugleich die volle Wohlthat der friſchen Luft zukommen ließ, die mich alsbald er⸗ friſchte und erquickte. Der Wagen fuhr nun in der
Finſterniß und Stille weiter; anfangs ging es lang⸗
ſam, allmählig aber immer ſchneller, als wir den OQuai entlang fuhren; denn als ſolchen erkannte ich denſelben an dem dumpfen Rauſchen des Waſſers ne⸗ ben uns. Bald erſchienen die glänzenden Lampen der größeren Fahrſtraße, und als wir auf dieſer dahin fuhren, konnte ich wahrnehmen, daß das Pferd immer langſamer ging, und daß wir gerade die Mitte der weiten Stratze hielten, um weniger bemerkt zu wer⸗ den. Allmählig erreichten wir, wie ich an dem Rollen der Räder hörte, die Vorſtadt. Nach wenigen Mi⸗ nuten wurde das Pferd zur Eile angetrieben, und der Wagen rollte mit entſetzlichem Geraſſel vorwärts. Außer etwas Druck und Steifheit in der Seite ſpürte


