Teil eines Werkes 
2., Tom Burke : ein Roman aus der napoleon'schen Zeit : 4. bis 6. Bändchen (1845)
Entstehung
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Sinnen mich um Alles war ſtill und regungslos im Zimmer. Der Doktor ſaß neben dem Bette des kran⸗ ken Mannes, und Darby, ſeine Augen auf mich ge⸗ heftet, kniete neben meinem Stuhle und hielt ſeine Hand auf den Verband meiner Wunde. Da klopfte es ſanft

an die Thüre und das Kind, das ich vorhin geſehen,

hatte, kam leiſe ins Zimmer, näherte ſich dem Doktor und ſagte:

Der Wagen iſt da, Sir.*

Der alte Mann nickte ſchweigend, wendete ſich darauf an Darby und flüſterte ihm etwas ins Ohr. M'Keown ſprang ſogleich auf, ſeine Wangen überzo eine tiefe Röthe und ſeine⸗Augen funkelten lebhaft.

Ich hab's, ich hab's! rief er;nie vorher war uns das Glück ſo günſtig.

Damit zog er den alten Mann auf die Seite, ſprach zu ihm in leiſem, aber ſchnellem Tone und bewies durch die Heftigkeit ſeiner Geberde und durch das Zittern ſeiner Stimme, wie tief er ergriffen war.

Wohl wahr, wohl wahr! ſagte der alte Mann nach einer Pauſe.Der arme Dan hat nur noch eine Reiſe vor ſich.

Iſt er im Stande, es zu ertragen, Doktor? ſagte Darby, mit dem Finger auf mich deutend;das iſt Alles, was ich frage. Iſt er ſtark genug?.

Es wird ſchon gehen, verſetzte der Andere mür⸗ riſch.Es ſteht nicht ſchlecht mit ihm. Gebt ihm dies zu verſuchen, wenn Ihr findet, daß er ſchwach wird und haltet den Kopf tief, und dann iſt nichts für ihn zu fürchten. Mit dieſen Worten nahm er aus einem Wandſchrank eine kleine Flaſche und übergab ſie M'Keown, der das koſtbare Elixir mit ſolcher Ehrfurcht empfing, als enthielte es die wahre Quelle menſchlichen Lebens.

Und nun, ſagte Darby,je weniger Zeit ver⸗ loren, deſto beſſer. Es wird bald Tag ſein. Mr. Tom, 1 könnt Ihr aufſtehen? Ich ſtrengte mich mit allen Kräften an, aber meine